Philipp Öttl verletzt sich bei Sturz in Le Mans
Der fünfte Lauf zur Motorrad Weltmeisterschaft fand in Le Mans/Frankreich statt. Der 4,2 Kilometer lange Circuit Bugatti ist vor allem durch die „24 Stunden von Le Mans“ berühmt. Zum 16. Mal in Folge wurde auf der Traditionsrennstrecke der Grand Prix von Frankreich ausgetragen.
Philipp hatte in Le Mans alle seine bisherigen Rennen in den Punkterängen beendet. Im Vorjahr erreichte er vom letzten Startplatz einen hervorragenden zahnten Rang.
Jedoch verliefen die Trainings nicht nach Wunsch. Nach den drei freien Trainings war der 20-jährigeauf dem enttäuschenden 22. Platz.
Erst für das Zeittraining fand man in der Abstimmung den richtigen Weg. Zwar reichte dieser erste Schritt nur für Rang 18, doch konnte man den Rückstand auf die Spitze auf 7/10 Sekunden verringern. Die positive Tendenz zeigte sich auch am Sonntag früh im Warm Up, welches Philipp auf dem 8. Rang abschloss.
Nach einem schlechten Start in das Rennen holte der KTM-Pilot ab der dritten Runde auf und machte bereits einige Positionen gut, als ihm in der gleichen Runde in der letzten Kurve beim Beschleunigen das Hinterrad wegging und in einem heftigen Sturz endete. Der Crash blieb nicht folgenlos, leider brach sich Philipp dabei das rechte Handgelenk.
Nach gemeinsamer Beratung mit Dr. Zasa von der Clinica Mobile und Dr. Mir aus Barcelona wurde beschlossen, Harmut Semsch von Ortema zu kontaktieren. Dieser organisierte für Montag 8 Uhr einen Operationstermin bei Professor Haerle in der Sportorthopädie in Markgrönigen.
Im Anschluss kann man mehr über die weitere Vorgehensweise sagen.
Philipp Öttl:
„Nach dem achten Platz im Warm Up war ich für das Rennen zuversichtlich. Ich hatte jedoch von Beginn an wenig Grip und stürzte in der Zielkurve. Es war mein erster Rennsturz seit Aragon 2014. Zusammen mit Ortema und meinem Trainer Franz Dietzinger werde ich bestmöglich daran arbeiten schnell wieder fit zu werden.“